Der Jagdpanzer IV (Sd.Kfz. 162) war ein deutscher Panzerjäger während des 2. Weltkriegs. Er wurde auf dem Fahrgestell des Panzers IV konstruiert. Die erste Version des Jagdpanzers IV war noch mit einer 7.5 cm PaK 39 L/48 als Hauptwaffe ausgerüstet. Die Nachfolger-Version IV/70 (V) erhielt die überlange 7.5 cm PaK L/70. Die Heeresführung war von dieser Variante so überzeugt dass man das Hauptgewicht bei der Panzerjäger-Produktion auf dieses Modell legen wollte und den Bau von monatlich 1000 Stück plante. Durch die lange Hauptwaffe und die starke Frontpanzerung war der Jagdpanzer IV allerdings sehr kopflastig wodurch er im Gelände schwer lenkbar war und es auch zu häufigen Defekten an den Seitenvorgelegen kam. Diesem Umstand wurde mit speziellen Stahllaufrädern mit innenliegender Gummipufferung Rechnung getragen. Die Herstellung der Variante IV/70 (V) begann im August 1944 und diente danach zur Aufstellung neuer Panzerbrigaden mit je einer Panzerjägerkompanie die standardmässig aus 11 Jagdpanzern IV/70 (V)bestand. Einsätze erfolgten an der West- und an der Ostfront. Der Jagdpanzer IV/70 war dank der niedrigen Silhouette der starken Panzerung und der hohen Feuerkraft der kampfstärkste Jagdpanzer des Krieges und konnte gegen alle feindlichen Panzer bestehen. Modell mit 1024 Teilen bedruckten Blöcken. Modellmasse (LxBxH): 22 x 11 x 9.5 cm