Nach einem Luftangriff auf Berlin im November 1943 bei welchem die Fertigungsanlage des Sturmgeschützes III erheblich beschädigt wurde suchte man nach einem zwischenzeitlichen Ersatz-Produktionsstandort. Dieser konnte auf die Schnelle nicht gefunden werden und so begann man bei der Böhmisch-Mährischen Maschinenfabrik BMM in Prag mit der Entwicklung und Produktion eines neuen leichten Jagdpanzers. Aufbauend auf dem Antriebsstrang des ehemals tschechischen Panzers 38(t) entstand der Jagdpanzer 38 mit einer gegenüber dem 38(t) stark abweichenden Konstruktion und einer komplett neuen Wanne. Die Wanne mit einer Frontpanzerung von 60 mm und einer Restpanzerung von 20 mm musste gebaut werden um die 7.5 mm PaK 39 einbauen zu können die auch in der ersten Serie des Jagdpanzers IV verwendet wurde. Der Panzer erhielt auch breitere Ketten und einen stärkeren Motor. Bereits im April 1944 lief die Serienproduktion an im Juli gingen erste Exemplare an die kämpfende Truppe. Die Vorteile des Panzers 38 waren seine niedrige Silhouette seine Bewaffnung und seine starke Frontpanzerung. Nachteile waren der beengte Innenraum die unzureichende Schwenkbarkeit der Hauptwaffe und die komplett blinde rechte Seite des Fahrzeugs. Das hier verwendete Modell wurde während des Warschauer Aufstands von polnischen Einheiten erbeutet. Die Bezeichnung Hetzer ist nach letzten Erkenntnissen für diesen Jagdpanzer nicht zutreffend. Modell mit 731 Teilen bedruckten Blöcken und beweglichen Elementen. Modellmasse (LxBxH): 22 x 9.5 x 11 cm